25. September 2016 12. Einstein-Marathon in Ulm

 
Erlebnisbericht, geschrieben von Thorsten Drews
 
Ich muss sagen, Ulm ist bisher bei den größeren Laufveranstaltungen die ich besucht habe tatsächlich auf einem der Top Plätze. Eigentlich direkt hinter dem Rennsteig. Aber das schlägt sich auch in der Startgebühr nieder. Die Strecke ist für jemanden aus unserer Gegend quasi topfeben, meine Freundin (Offenbacherin) hatte wieder ein wenig zu meckern es ginge an ein paar Stellen bergauf.
 
Ab Kilometer 10 läuft man an der Donau entlang und hat einen wunderbaren Blick. Bei Kilometer 12 kommt man nach Neu-Ulm und am Streckenrand fängt die Party an. Man merkt, dass man hier auf einem der größeren der deutschen Läufe ist, dieses Jahr über 11000 Anmeldungen und mehr als 4200 Starter auf der Halbmarathonstrecke. Das Publikum macht unterstützt von, in diesem Jahr, 28 Bands am Streckenrand richtig Stimmung. 
 
Hier schlängelt sich die Strecke in Schleifen durch Neu-Ulm und Ulm, inklusive einem kurzen Stück durch die Glacis-Galerie einem Einkaufszentrum. Zwischen Kilometer 14 und 15 geht es erst mal wieder über die Donau zurück nach Ulm. Nach einer kleinen Schleife hier wechselt man nochmal kurz vor Kilometer 18 die Flußseite wo sich bei Kilometer 19 die Marathonläufer vom Halbmarathon trennen welche wieder auf die andere Seite um die letzten zwei Kilometer Richtung Ziel am Münster zu laufen.
 
Am Münsterplatz ist eine wirklich große Party, die Innenstadt ist voll mit Menschen die die Strecke säumen und alle Läufer anfeuern. Im Ziel angekommen bekommt man zuerst seine Medaille umgehängt, dann folgen eine wirklich große Menge von Versorgungsständen, angefangen mit Wasser und Iso Getränk, über Nüsse und Studentenfutter, Hefezopf, alkoholfreiem Bier bis zu Popcorn.
Außerhalb des Verpflegungsbereichs kann man seinen Transportbeutel für seine Klamotten wieder abholen. Am Münster stehen Duschen zur Verfügung. Auf dem Münsterplatz kann man seine Medaille gravieren und die obligatorische Urkunde ausdrucken lassen.
 
Alles in allem eine gelungene Laufveranstaltung die ich jedem, trotz der 40€ Startgeld, uneingeschränkt empfehlen kann. Ich werde nächstes Jahr in Vorbereitung für den Frankfurt Marathon auf jeden Fall wieder nach Ulm fahren und den Halbmarathon laufen.
 
Herzlichen Glückwünsch an alle Gewinner
 
 
 
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